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Stunden- und Vertretungsplan

Anna-Siemsen-Berufskolleg
Hermannstraße 9
D-32051 Herford

Fon 05221 132900
Fax 05221 132949

Schulprogramm

Es wurde Zeit, dass unser altes Schulprogramm einmal gründlich renoviert, ja sogar völlig neu gebaut wird.

Die Schulkonferenz hat den Auftrag zur Renovierung gegeben und eine Arbeitsgruppe von Lehrerinnen und Lehrern hat daran gearbeitet, die Fundamente zu legen, um dann die einzelnen Räume übersichtlich zu gestalten. Das Hauptfundament besteht daraus, dass dargestellt werden wird, was das Anna-Siemsen-Berufskolleg  ausmacht, was das Spezielle ist , worauf wir stolz sein und was wir mit unserem Programm ausbauen können. Wer kann dazu am besten etwas sagen? Natürlich die Menschen, die in unserer Schule arbeiten: unsere Kollegiatinnen und Kollegiaten und unser Kollegium. Wir haben sie befragt, die Ergebnisse  ausgewertet und bewertet und die Ergebnisse zu Papier gebracht.

Für die Arbeitsgruppe Schulprogramm: Elke Nissen

Individuell

Wir legen großen Wert auf Individualität. Schüler/-innen, die den Mut haben, nicht in der Menge abzutauchen, sondern sich zu zeigen und ihre Individualität zu entfalten, erhalten viel Unterstützung.

Individuelle Stärken zu stärken und individuelle Schwächen zu erkennen und auszubügeln, dafür tun wir vieles, sicher jedoch noch nicht genug. Das Kollegium hat sich fortgebildet in Methoden der Pädagogischen Schulentwicklung und individuellen Förderung. Jeder Bildungsgang entwickelt ganz eigene Maßnahmen zur individuellen Förderung, die wirklich zu den Schüler/-innen und zum angestrebten Abschluss passen. Verwiesen sei an dieser Stelle auf das Modellprojekt Anna Via, das BOJ.

Durchgängig gibt es in allen Bildungsgängen sehr viel Einzelberatung. In dieser Beratung bzw. in diesen Beratungen geht es darum, herauszuarbeiten, ob Bildungsgang und Schüler/-in richtig gut zusammen passen oder ob es Unterstützungsbedarf für die jungen Leute gibt.

wohl versorgt

Wir möchten unsere Kollegiaten/ Kollegiatinnen und Kollegen/ Kolleginnen versorgen. Durch unsere Hauswirtschaftsabteilung haben wir an unserer Schule die Möglichkeit, Essen anzubieten. Darüber hinaus bietet unser Kiosk freundlich und kompetent die richtige Mischung für zwischendurch. Auch in unserer Zweigstelle an der Ravensberger Straße wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Versorgung bedeutet aber auch, sich zu kümmern, d.h., wir begleiten und beraten die Kollegiaten/ Kollegiatinnen nicht nur in schulischer Hinsicht, sondern sehen den ganzen Menschen. Deshalb kümmert sich unser Beratungsteam um die Belange, die über den Unterricht hinausgehen.

Die SV kümmert sich um die Interessen der Mitschüler/-innen, der Lehrerrat um die Belange der Kollegen/ Kolleginnen. Um unsere Schüler vor Internetkriminalität zu schützen, arbeiten wir eng mit der Polizei zusammen, die Aufklärungsarbeit leistet, und zwar in jeder einzelnen Klasse. Zum Schulpsychologischen Dienst haben wir einen ganz direkten Draht, so dass wir unsere Kollegiaten/ Kollegiatinnen auch bei nicht schulischen Problemen gut begleiten können. Der dort arbeitende Psychologe führte kürzlich eine Fortbildungsmaßnahme für Kollegen/ Kolleginnen durch, um ihnen das richtige Verhalten in Krisensituationen nahezubringen.

praktisch

In vielen Bildungsgängen sind Praktika besondere Schwerpunkte, die wichtige Erfahrungen und Kenntnisse des Berufsfeldes vermitteln. Damit dies erfolgreich möglich ist, legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Praxisstellen. Für den Austausch und die Festigung führen wir regelmäßig Treffen mit den jeweiligen PraxisanleiterInnen durch.
Eine wichtige Erfahrung der Kollegiatinnen und Kollegiaten in der Praxis ist, „dass Arbeit Spaß macht“ und zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beiträgt!

Die Begleitung der praktischen Einsätze erfolgt durch Lehrkräfte der Klasse, die so einen differenzierteren Eindruck erhalten und ein anderes Verständnis für ihre Schülerinnen und Schüler entwickeln können. Gleichzeitig ermöglicht es den Lehrkräften selbst, den Bezug zu ihrem ursprünglichen Berufsfeld zu erhalten. Aber auch im Unterricht ist es uns wichtig, praktisch zu arbeiten: Beim Rollstuhlprojekt der BFS werden Erfahrungen aus der Sicht von Betroffenen gemacht, und diese Eindrücke können in den Unterricht getragen werden. Die Freizeitsportleiter (FSL) führen das Albert-Schweitzer-Projekt an einer Förderschule durch, bei dem sie dort Sportunterricht erteilen.

Ein wesentlicher Teil unserer „Schulkultur“ sind die Modenschauen der BTA. Alle drei Ausbildungsjahrgänge stellen ein Mal jährlich ihre Produkte in einem professionellen Rahmen, dem Herforder Stadttheater, vor und bereichern damit sogar auch das städtische Kulturangebot. Aber auch die Auszubildenden im Bereich Hauswirtschaft setzen ihre Kenntnisse praktisch für das Schulleben ein: Sie bieten an einigen Tagen der Woche ein Mittagessen an oder erstellen für Veranstaltungen wie Jubiläen, Verabschiedungen und Entlassungsfeiern kleine Buffets verschiedenster Art: besonders empfehlenswert - Fingerfood.

gut organisiert

Jeder und jede Einzelne soll Verantwortung für sich selbst und für die ganze Schule übernehmen. Dieses Grundprinzip ist auch erkennbar im Organisationsmodell unserer Bildungsgänge: Jeder Bildungsgang ist relativ autonom: nur ihn betreffende Entscheidungen werden auch dort getroffen. Jeder Bildungsgang hat eine Steuergruppe, eine/n Bildungsgangsbetreuer/in und ist einer/m Bereichsleiter/in zugeordnet, die/der den Draht zur Schulleitung und zur gesamtschulischen Steuergruppe hält. Dieses Organisationsprinzip ist zwar sehr aufwändig, sorgt aber für direkte Verantwortlichkeit vieler Menschen für Entscheidungen, die sie betreffen.

Die Bildungsgangskonferenzen, an denen unsere Schüler/innen gleichberechtigt mit den Lehrer/innen teilnehmen, und die sehr inhaltlich arbeitende Schulkonferenz bilden die demokratischen Gremien, die die Entscheidungen treffen.

Gut organisiert ist bei uns die Terminlage: Eine Jahresterminleiste der Schulleitung (u.a. Lehrer- und Schulkonferenzen) und der Bildungsgänge, die rechtzeitige Terminierung von Zeugniskonferenzen und Prüfungen schaffen Klarheit. Ähnlich klar und übersichtlich ist der Vertretungsplan organisiert: Nach festen Kriterien findet Vertretungsunterricht statt; er wird immer vorher bekannt gemacht; zumeist findet man schon Wochen im Voraus Regelungen für die Vertretung auf einer digitalen Plattform, die auch von Zuhause aus aufgerufen werden kann. Der Stundenplan wird in einem durchorganisierten Verfahren erstellt und berücksichtigt in hohem Maße die Wünsche von KollegInnen.

Seit etlichen Jahren gibt es zentrale Nachschreibtermine für alle Kollegiaten/ Kollegiatinnen, die eine Klausur aus Krankheitsgründen nicht mitschreiben konnten. Das Nachschreibverfahren ist gerade erst wieder optimiert worden, so dass nun bessere Planungssicherheit und Arbeitszeitanrechnung erfolgen kann.

Gut organisiert sind die Einschulungstage. Jeder Bildungsgang hat sein eigenes Verfahren entwickelt.

eigenverantwortlich

Es wird erwartet, dass alle sich an der Gestaltung des Schullebens und an dessen Organisation verantwortlich beteiligen. Das heißt umgekehrt, dass die Schulleitung großes Vertrauen in die Verantwortlichkeit und die Fähigkeit jedes Einzelnen setzt und dies auch wertschätzt.

Das Prinzip Eigenverantwortlichkeit gilt auf allen Ebenen des Schullebens; es ist noch nicht überall überzeugend realisiert, aber wir entwickeln uns in dieser Hinsicht kontinuierlich weiter.

Wir erwarten von unseren Schüler/-innen ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit für ihren Bildungsweg bei uns und nach der Schule. Bei Kollegen/ Kolleginnen wird Eigenverantwortlichkeit erwartet und unterstützt.Die Bildungsgänge sind in vieler Hinsicht eigenverantwortlich (natürlich ohne die Letztverantwortlichkeit der Schulleitung in Frage zu stellen). Wer bei uns eine Aufgabe übernimmt, von dem wird erwartet, dass diese Aufgabe eigenverantwortlich wahrgenommen wird.
„Man darf niemandem seine Verantwortung abnehmen, aber man soll jedem helfen, seine Verantwortung zu tragen“. (Heinrich Seidel, Ingenieur und Schriftsteller)

lehrreich

Unterricht findet natürlich in allen denkbaren Formen statt (Gruppenarbeit, Lehrervortag, Unterrichtsgespräch, Exkursion, Projekt, Lernsituation...), aber das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen ist das dabei immer das Ziel. Beim eigenverantwortlichen Lernen haben die Lernenden die Möglichkeit, in dem Prozess der Wissenserweiterung wahr- und ernstgenommen zu werden, indem sie den eigenen Lernfortschritt mitgestalten und sich der Verantwortung für diesen bewusst werden. Als Schüler setze ich mir ein Ziel und ich kann lernen, wie ich dieses eigenständig erreichen kann. Für das eigenverantwortliche Lernen wird den Schülern ausreichend Handlungsspielraum (Raum, Zeit, Unterstützung) zur Verfügung gestellt.

In der heutigen Welt spielen die Computer eine immer größere Rolle. Das Anna-Siemsen-Berufskolleg legt Wert auf umfassende Medienkompetenz, die es den Schüler/-innen ermöglicht, sich sicher, eigenständig, selbstbewusst und kreativ in der Cyber-Welt zu bewegen. Dafür gibt es ausreichend und gut ausgestattete Computerarbeitsplätze an beiden Schulstandorten. Unser Medienkonzept sieht vor, dass alle Schüler/-innen (mindestens) in Word, Excel, PowerPoint, Intranet, Bscw geschult werden.

Weitere wichtige Prinzipien des Unterrichts sind die individuelle Förderung, die Projektarbeit, Schilf (Weiterentwicklung von Unterricht/ Fortbildung/ Schulung der Kollegen in „Deutsch als Zweitsprache“) und Fachforen.

Fortbildungswünsche werden meist erfüllt, wenn sie dem Interesse und den Bedürfnissen der Schule entsprechen. Sowohl die erweiterte Schulleitung, die Fortbildungskoordinatorin als auch der Lehrerrat organisieren die Fortbildung unserer Kollegen/Kolleginnen.

Wir sind sehr gerne in der Ausbildung von Lehrer/innen aktiv. Und wir wissen auch, dass Referendare sehr gerne zu uns kommen, weil wir ein vernünftiges Ausbildungskonzept (z.B. Mentoren) und ein gutes Ausbildungsklima haben.

bunt und vielfältig

Das ASB bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Bildungsgängen, und damit die Möglichkeit diverse Schul- und Berufsabschlüsse zu absolvieren. Es können mehrere Abschlüsse, aufeinander aufbauend, erworben werden und manche Schülerinnen und Schüler bilden sich noch nach einem Arbeitstag, d. h. berufsbegleitend, im ASB weiter.

Recht verschieden sind die Schülerinnen und Schüler dieser Schule bezüglich ihrer kulturellen und sprachlichen Wurzeln. So entsteht ein Schatz an unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Erfahrungen, die im Lebensraum Schule ihren Platz finden, miteinander geteilt werden und Stoff zur Auseinandersetzung bieten.

Vielfältig zusammengesetzt ist auch das Kollegium, das alle Altersgruppen umfasst und auch kulturell immer „bunter“ wird. Es besteht aus Lehrerinnen und Lehrern, von denen viele noch einen anderen Beruf erlernt und ausgeübt haben, bevor sie bei uns anfingen zu unterrichten.

Das Schuljahr 2011/2012 wird sich dem Schwerpunktthema „Interkulturelle Bildung“ widmen; in vielfältiger Form werden wir uns als Schule insgesamt und in den einzelnen Bildungsgängen zunehmend einer vorurteilsbewussten Pädagogik widmen.
Vielfalt zu respektieren heißt auch, sich für die einzusetzen, die als vermeintlich „anders“ gesehen und von Gewalt bedroht werden. Hierin fühlen wir uns ganz besonders unserer Namensgeberin, Frau Anna Siemsen verpflichtet, die für „die Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt, die Gleichheit des Rechtes und der Würde in einer mannigfaltig-differenzierten und gegliederten Vielfalt“ eingetreten ist (A.S., Die Gesellschaftlichen Grundlagen der Erziehung. 1948).

Als Schule gegen Rassismus will das ASB eine Haltung der Zivilcourage fördern. Die Möglichkeit, sich einzubringen in politische Veranstaltungen und Projekte,fördert eine Kultur des Engagements.

Wir sind Partner des Condega-Vereins des Kreises Herford; viele Formen des verantwortlichen Handelns für Nicaragua sind möglich.

Unser Schulleben ist bunt und vielfältig und z.T. ritualisiert: Jährliche Modenschau, Sportfest, alle zwei Jahre, regelmäßige Floristenausstellung, Abschlussfest für alle, Ausstellungen und Aktionen.

Schon zum wiederholten Mal beteiligen wir uns an dem landesweiten Programm „Kultur und Schule“. Wieder wird ein Fotoprojekt mit Jürgen Escher und Sven Nieder durchgeführt. Und zum ersten Mal wird ein Theaterprojekt mit Claudia Bieber im Rahmen dieses Programms realisiert werden können.

interaktiv

Ein wichtiger Baustein unserer „Schulphilosophie“ ist der AUSTAUSCH.
Gemeint ist damit für alle „Gruppen“ unserer Schule der Austausch von Gedanken, Wissen, Ideen und Problemen und bei den Lehrern besonders ausgeprägt und geschätzt, ist der AUSTAUSCH von Materialien und Hilfestellung jeglicher Art.

Mit Hilfe des BSCW-Servers und des schulinternen Intranets können so die Informationen gezielt für Schülergruppen und Kollegen gespeichert und ihnen von dort aus zur Verfügung gestellt werden. Dieser Austausch findet entweder in der Schule, während außerschulischer Aktivitäten oder mit und in der Praxis statt. In der Schule hat man natürlich im Unterricht, v.a. während Gruppenarbeitsphasen, in den Pausen und vor oder nach dem Unterricht Gelegenheit, Gedanken oder Informationen auszutauschen.

Außerschulische Aktivitäten wie Unterrichtsgänge, Sportfeste oder Klassenfahrten sind für das Klima und die Motivation sehr wichtig und dienen besonders der Festigung sozialer Kontakte und dem besseren Kennenlernen, v.a., wenn es sich um Teilzeitklassen handelt.

Der Austausch mit Kooperationspartnern und/ oder Mitarbeitern aus den Betrieben dient der Vernetzung von Theorie und Praxis und wird z.B. durch Praktikumsbesuche oder Anleitertreffen (für Übungsleiter und Mentoren) ermöglicht.

Ein Ziel unserer Schule ist es, einen internationalen Austausch mit Schulen aus dem europäischen Ausland einzuführen, bei dem es um den Austausch von Sprache und Kultur gehen soll.

respektvoll

„Respekt“, das Wort wurde oft genannt, als wir fragten, was gut ist an unserer Schule.
Konkret wird der respektvolle Umgang miteinander in dem Vertrag, den die Schule mit den Kollegiatinnen und Kollegiaten zu Beginn ihrer Laufbahn eingeht. Der Vertrag regelt die Pflichten und Rechte der Schülerschaft und sorgt für Klarheit und Übereinstimmung, wenn er von allen – Lehrer/-innen wie Schüler/-innen - respektiert wird.

Mit Respekt voreinander hat es auch zu tun, wenn wir uns sehr um Transparenz, um Nachvollziehbarkeit bemühen, z.B. in Bezug auf die Leistungsbewertung. Jeder Bildungsgang stellt in je eigener Weise Klarheit in dieser Hinsicht her.
Respekt wird in der Besetzung vieler Konferenzen und Arbeitsgruppen erkennbar. Die Schulkonferenz beteiligt per Gesetz Schüler/-innen und Eltern an ihren Entscheidungen. Wir gehen schon lange darüber hinaus und beteiligen Auszubildendenvertreter, Ausbildervertreter und auch den Schulträger an den Diskussionen und Beschlüssen. Besonders geschätzt ist das Engagement unserer Schüler/ -innen, z.B. bei der Lehrereinstellung; immer ist eine Schülerin bzw. ein Schüler dabei.

Sichtbar wird „Respekt“ auch in unserer Beteiligung an „Schule ohne Rassismus“. Konkret wird Aufpassen aufeinander auch in unserer „Macht … mit!“-Reihe, in der es darum geht, einen Einblick zu bekommen in all die sozialen Projekte in unserer Umgebung, die von Menschen „neben Beruf und Familie“ engagiert gemacht werden.

In vielen Bildungsgängen führen wir „Fair-handeln-fair-tragen“-Tranings durch, Anti-Gewalt-Schulungen, die von externen Trainern angeleitet werden.